Hochzeitsbilder

15 10 2009

Hier findet ihr eine Auswahl an Bildern von unserer Traumhochzeit vor einem knappen halben Jahr.

Viel Spass beim angucken!





Tsunami Warning for Phuket cancelled

30 09 2009

A powerful earthquake measuring 7.9 on the Richter scale struck off the coast of Padang in southern Sumatra at about 6.17pm, causing tremors as far away as peninsular Malaysia.

The epicentre of the quake was about 481km southwest from Kuala Lumpur.

At 6.38pm, an aftershock measuring 5.5 was also recorded 11km north of Padang.

The Pacific Tsunami Warning Centre first issued a tsunami alert for Indonesia, Malaysia, India and Thailand, but later cancelled it at about 7.31pm, saying that no significant waves were generated.

The Malaysian Meteorological Department did not issue a warning for Malaysia because it believed the waves will not reach our shores. However, the Department told The Star that it will continue to monitor the situation.

Source: http://thestar.com.my/news/story.asp?file=/2009/9/30/nation/20090930183634&sec=nation





Tsunami Warning for Phuket, Thailand

30 09 2009

Update: 30/09/2009 19:07  Official Bulletin:

TSUNAMI BULLETIN NUMBER 001
PACIFIC TSUNAMI WARNING CENTER/NOAA/NWS
ISSUED AT 1026Z [15:26 local time] 30 SEP 2009

THIS BULLETIN IS FOR ALL AREAS OF THE INDIAN OCEAN.

… A REGIONAL TSUNAMI WATCH IS IN EFFECT …

A TSUNAMI WATCH IS IN EFFECT FOR

INDONESIA / INDIA / THAILAND / MALAYSIA

FOR OTHER AREAS OF THE INDIAN OCEAN REGION…THIS MESSAGE IS FOR
INFORMATION ONLY AT THIS TIME.

THIS BULLETIN IS ISSUED AS ADVICE TO GOVERNMENT AGENCIES. ONLY
NATIONAL AND LOCAL GOVERNMENT AGENCIES HAVE THE AUTHORITY TO MAKE
DECISIONS REGARDING THE OFFICIAL STATE OF ALERT IN THEIR AREA AND
ANY ACTIONS TO BE TAKEN IN RESPONSE.

AN EARTHQUAKE HAS OCCURRED WITH THESE PRELIMINARY PARAMETERS

ORIGIN TIME – 1016Z 30 SEP 2009
COORDINATES – 0.9 SOUTH 99.9 EAST
LOCATION – SOUTHERN SUMATRA INDONESIA
MAGNITUDE – 7.7

EVALUATION

EARTHQUAKES OF THIS SIZE HAVE THE POTENTIAL TO GENERATE A
DESTRUCTIVE LOCAL TSUNAMI AND SOMETIMES A DESTRUCTIVE REGIONAL
TSUNAMI ALONG COASTS LOCATED USUALLY NO MORE THAN A THOUSAND
KILOMETERS FROM THE EARTHQUAKE EPICENTER. AREAS FURTHER FROM THE
EPICENTER COULD EXPERIENCE SMALL SEA LEVEL CHANGES AND STRONG OR
UNUSUAL COASTAL CURRENTS.

HOWEVER – IT IS NOT KNOWN THAT A TSUNAMI WAS GENERATED. THIS
WATCH IS BASED ONLY ON THE EARTHQUAKE EVALUATION. AUTHORITIES IN
THE REGION SHOULD TAKE APPROPRIATE ACTION IN RESPONSE TO THIS
POSSIBILITY. THE WATCH WILL NOT EXPAND TO OTHER AREAS OF THE
INDIAN OCEAN UNLESS ADDITIONAL DATA ARE RECEIVED TO WARRANT SUCH
AN EXPANSION.

ESTIMATED INITIAL TSUNAMI WAVE ARRIVAL TIMES AT FORECAST POINTS
WITHIN THE WARNING AND WATCH AREAS ARE GIVEN BELOW. ACTUAL
ARRIVAL TIMES MAY DIFFER AND THE INITIAL WAVE MAY NOT BE THE
LARGEST. A TSUNAMI IS A SERIES OF WAVES AND THE TIME BETWEEN
SUCCESSIVE WAVES CAN BE FIVE MINUTES TO ONE HOUR.

LOCATION FORECAST POINT COORDINATES ARRIVAL TIME

THAILAND
PHUKET 8.0N 98.2E 1400Z 30 SEP
KO PHRA THONG 9.1N 98.2E 1444Z 30 SEP
KO TARUTAO 6.6N 99.6E 1512Z 30 SEP

ADDITIONAL BULLETINS WILL BE ISSUED BY THE PACIFIC TSUNAMI
WARNING CENTER FOR THIS EVENT AS MORE INFORMATION
BECOMES AVAILABLE.

THE JAPAN METEOROLOGICAL AGENCY MAY ISSUE ADDITIONAL INFORMATION
FOR THIS EVENT. IN THE CASE OF CONFLICTING INFORMATION…THE
MORE CONSERVATIVE INFORMATION SHOULD BE USED FOR SAFETY.

30/09/2009 18:50

After a magnitude 7.9 earthquake in indonesia, in front of the sumatra coast, a tsunami warning was released for Thailand, Indonesia, India and Malaysia.
The Tsunami is expected to reach the coasts around 19:00 hrs local time. Until now no details about the strength of the tsunami became public.

Source: http://www.cnn.com/2009/WORLD/asiapcf/09/30/indonesia.earthquake/

Tsunami

Pictures from the last Tsunami in Thailand in 2004





Das Brautmonster…

5 07 2009

Ich danke dem mir unbekannten Autor, der das folgende geschrieben hat:

Die schlimmste Zeit im Leben eines Mannes beginnt mit der Verlobung. Sie verwandelt Traumfrauen über Nacht in Hochzeitsbestien. Erlösung von den Diskussionen über Streukörbchen, Büttenpapier und Gästelisten bringt erst das Ja vorm Altar

Die Hochzeit ist der schönste Tag im Leben eines Mannes. Jetzt hat er es fast geschafft. Seine Braut lächelt das erste Mal seit etwa einem Jahr, und er meint, hinter ihrem zu starken Make-up die Person erahnen zu können, die die Frau seines Lebens war, bevor sie sich verwandelte.

Der Schnitt war ein ziemlicher Schock für ihn gewesen: Eben war sie noch seine weinende Kleine, die überglücklich immer wieder ihren Verlobungsring betrachtete, und plötzlich war da dieses Monster, das Wutanfälle bekam, weil der Farbton der Seidenschleifen für die Gästegeschenke nicht exakt stimmte. Warum hatte dem Bräutigam niemand gesagt, dass so etwas passieren würde?

Weil er es nicht geglaubt hätte. Jeder Mann ist davon überzeugt, dass seine Freundin etwas ganz Besonderes ist; eine Frau, die eher lässig an die Vorbreitungen zu einem Fest, das im Schnitt 20 000 Euro kostet, herangeht. Ein fataler Irrtum. Sich zu verloben bedeutet nicht, seine Traumfrau heiraten zu dürfen, es bedeutet, mit einer Fremden zusammen zu sein, die nur dafür lebt, das Fest der Feste perfekt zu organisieren.

So etwas beginnt harmlos. Die Frau blättert in Brautmagazinen, die sie sich am Tag nach der Verlobung gekauft hat, und zeigt auf verschiedene Details: Brautsträuße, Tischdekorationen, romantische Schlösser und hellblaue Smokings für den Bräutigam. Der Mann, noch im Taumel des Glücksgefühls, endlich gefragt zu haben, nickt und sagt „schön“. Er kann ja nicht ahnen, dass er damit bereits eine verbindliche Zusage gemacht hat. Aber ein Brautmonster hat ein Gedächtnis wie eine ganze Elefantenherde.

Danach ist Ruhe, und zwar im Wortsinn. Drei bis vier Monate lang ist die Frau den ganzen Samstag unterwegs und sonntags im Internet beschäftigt. Der Bräutigam triumphiert, die Braut sondiert. Und hat etwa acht Monate vor der Hochzeit eine exakte Vorstellung von „ihrem“ Fest.

Zeit, den Druck zu erhöhen. In einem langen Gespräch stellt die Planerin ihrem Verlobten die wichtigsten Alternativen vor: Roséfarbene oder lindgrüne Deko? Weiße oder cremefarbene Streukörbchen für die Blumenkinder? Abend- oder festliche Kleidung als Kleiderordnung? Der Mann – noch nicht vertraut mit so entscheidenden Fragestellungen – scheut, und die Frau rastet das erste Mal aus. Wenn der Kerl so weiter macht, können sie sich das Ganze gleich abschminken. Nur noch acht Monate! Wie bitte soll sie das denn alles schaffen?

Also geht er mit. Befühlt Papp- und Büttenpapier für die Einladungen. Vergleicht die altenglische Schrift mit moderneren Varianten. Fachsimpelt über den Unterschied zwischen den Farbnuancen elfenbein und creme und hat es mittlerweile schon ganz gut raus, genau das zu wählen, was auch seine Liebste will. Er sieht es an dem Leuchten in ihren Augen.

Männer in dieser Situation haben strapazierte Nerven. Sie sitzen in einer Zwickmühle, denn es macht ihnen keinen Spaß, jede freie Minute über die Hochzeit sprechen zu müssen. Noch weniger Spaß macht es allerdings, es nicht zu tun „ES SIND NUR NOCH SECHS MONATE!!“ brüllt dann die Frau. Und da sprechen die nackten Zahlen leider für sie.

Also klammern sich die Herren an gute Nachrichten. Laut Umfragen sind 71,1 Prozent der Deutschen der Meinung, dass eine Ehe ewig halten sollte. Der Aufwand könnte sich also lohnen. In Italien glauben nur 47,5 Prozent an „bis dass der Tod Euch scheidet“. Nicht auszumalen, wie schlampig italienische Hochzeiten geplant sein müssen – mit so einer Einstellung!

Noch fünf Monate: Sie möchte ein KPM-Service mit Platinrand auf ihrem Hochzeitstisch, er nickt gottergeben. Und das ist keine gute Idee. Die Frau ist unzufrieden. Sie hat das Gefühl, alles allein entscheiden zu müssen. Dabei soll es doch ihr gemeinsames Fest werden (was ihm neu ist). Sie zwingt ihn, einen Tag Urlaub zu nehmen, um gemeinsam Geschenke auszusuchen. Nach einer Dreiviertelstunde klingelt sie ihn über das Handy an. Er steht bei den CDs. Als sie einfach auflegt weiß er: schon wieder etwas falsch gemacht.

Das ist der Zeitpunkt, an dem die Braut zu ihrer Freundin sagt: „Ich erkenne mich selbst nicht mehr wieder.“ Sie weiß, dass sie unausstehlich ist. Sie weiß aber auch, dass das das kleinere Übel ist. Was ist schon ein Jahr detailverliebte Planung gegen eine Braut, die mit ihrer eigenen Hochzeit nicht zufrieden ist? Ein Drittel aller Ehen in Deutschland werden geschieden, was nicht weiter erstaunlich ist, wenn man bedenkt, wie sich die Kerle schon bei der Planung des Festes anstellen.

Drei Monate vor der Hochzeit hört die Frau gedanklich auf zu arbeiten. Sicher, sie geht zwar noch jeden Tag ins Büro, aber eigentlich nur, um ihre Checklisten abzugleichen und mit den Kolleginnen über ihr Kleid/ihre Frisur/den Trauspruch/das Menü zu sprechen. Eine leichte Unruhe macht sich in ihr breit. Zwei der Einladungen, die ihr Verlobter eigenverantwortlich verschickt hat, sind zurückgekommen, weil er die falsche Adresse draufgeschrieben hatte. Kann sie ihm noch vertrauen?

Kann sie nicht. Deswegen ist ihre Mutter mittlerweile ihre engste Vertraute geworden, die auch findet, dass sie keine Rücksicht darauf nehmen muss, dass seine Freunde gern ein ordentliches Stück Fleisch essen würden und Punkrock mögen. Wenn er nach Hause kommt, während seine Verlobte die Details mit ihrer Mama bespricht, wechselt sie wortlos den Raum.

Ist seine Kleine gereizt, weil sie glaubt, noch mindestens fünf Kilo abnehmen zu müssen oder weil ihr der blassbabyblaue Anzug, den sie vor einem Jahr für ihn ausgesucht hat, nicht mehr gefällt? Er weiß es nicht. Er weiß sowieso nicht mehr viel über seine Hochzeit.

Frauen sind gut organisiert. Am Tag vor der Hochzeit müssen sie nichts mehr tun, außer ihre (nicht seine!) Verwandten durch die Stadt zu scheuchen, damit sie letzte Besorgungen für sie machen. Der Bräutigam hat einen Zettel, auf dem genau steht, wann er wo zu sein hat. Und in der Nacht, während sie schläft, wird wie durch ein Wunder aus dem Brautmonster eine Braut, die sich nichts mehr wünscht, als die Liebe ihres Lebens endlich heiraten können.

Gerade mal 44 Prozent der Deutschen haben ihre Hochzeit als „den schönsten Tag ihres Lebens“ erlebt. 30 Prozent empfanden ihn dagegen als eine „totale Katastrophe“. Das kommt mit Sicherheit davon, dass sich einige Beteiligte nicht sekundengenau an die Vorgaben der Braut gehalten haben.

Die hat allerdings keine Zeit mehr, sich darüber zu ärgern. Schließlich steht der erste Hochzeitstag schon so gut wie vor der Tür.





Holiday – the beginning

25 05 2009

Wir waren also in Deutschland angekommen, Michèle nach 9 Monaten, ich nach 1,5 Jahren in Thailand. Der erste Eindruck:   KALT !!!!!

Die ersten Tage verbrachten wir in Bargteheide mit ausschlafen, erzählen und Bilder zeigen. Dann fuhren wir nach Büdelsdorf, wo wir für die nächste Zeit bei Micheles Oma unser Lager aufschlugen. Dann standen zunächst Amtsbesuche und ähnliches auf dem Programm, um unsere Hochzeit endgültig auf den Weg zu bringen. Aufgrund der Entfernung  waren wir zum Beispiel bis dahin nicht einmal persönlich beim Standesamt gewesen. Menu und Sitzplan, Kirchenschmuck und Hochzeitstorte wollten noch geplant und besprochen werden. Michèle musste zusätzlich noch ihr Brautoutfit finalisieren, das Kostüm fürs Standesamt und das Kleid hatte sie schon in Thailand schneidern lassen, Schuhe, Schmuck und alles andere fehlten aber noch.

So vergingen die ersten 2 Wochen unseres Urlaubs sehr schnell mit planen und vorbereiten, selbstverständlich aber auch mit ein paar Tagen ohne irgendwas zu tun.

David





Holiday – The trip to germany

22 05 2009

Bereits am Anfang des Jahres war klar, etwas sehr ungewöhnliches würde passieren…

… mir wurden 6 ( in Worten: Sechs) Wochen Urlaub am Stück genehmigt! Vom 06. April bis zum 19. Mai stand also nur Füsse hochlegen und entspannen auf dem Programm. Nur Füsse hochlegen und entspannen? – Nicht ganz, etwas anderes war auch schon seit längerem geplant…

Als erstes Stand natürlich unsere Anreise in den Norden Deutschlands auf dem Programm:

Da unser Flug ab Bangkok schon morgens ging, mussten wir mit dem Bus über Nacht von Phuket nach Bangkok fahren, dieser Bus fuhr bereits um 16:00 Uhr ab. Wir hatten noch einiges am letzten Tag zu erledigen, wie zuende packen, das Haus und den Garten urlaubsfest machen etc. Das wichtigste waren aber die Hasen, die bei Khun Jo ( einem meiner Arbeitskollegen) bleiben sollten. Schon 2 Tage vorher hatte ich bei ihm im Garten einen brauchbaren Stall gebaut, es war also alles vorbereitet. Jo kam dann leider 2 Stunden später als verabredet zu uns, um den Hasenumzug zuende zu bringen, wodurch unser Zeitplan kräftig ins wanken kam. Letzendlich waren wir aber rechtzeitig am Busbahnhof, nachdem einer unserer Nachbarn – der nebenberuflich auch Taxi faehrt- uns in „zügigem“ Tempo die 20 km nach Phuket Town gefahren hatte.

Am Busbahnhof gab es dann eine positive Überaschung, wir bekamen ein Upgrade vom normalen auf einen VIP Bus, und konnten so auf der 13 Stündigen Fahrt zumindest etwas entspannen. Nach 6 Stunden Schlaf ( Michèle kam nur auf 3 Stunden) erreichten wir im Morgengrauen den Bangkoker Southern Bus Terminal. Auf dem Weg von unserem Bus zu dem, der uns zum Flughafen bringen sollte, ging unsere gut gefüllte Proviant Tüte verloren – also hiess es am Flughafen erstmal Frühstücken. Zeit dafür hatten wir genug, gegen 10 Uhr sollte es in Richtung München losgehen.

Der Flug selbst war dann doch etwas anstrengend: da wir tagsüber flogen, wurde es in der Maschine nie wirklich ruhig, geschweige denn dunkel. So waren wir 10 Stunden in einer in Sonnenlicht gebadeten, mit sich laut unterhaltenden Urlaubern gefüllten Kabine nach Deutschland unterwegs. Der Wunsch nach etwas Schlaf nach der nächtlichen Busfahrt wurde nur ungenügend erfüllt, selbst ich – der sonst überall schlafen kann- habe gerade mal 1-2 Stunden die Augen schliessen können. Gegen 18 Uhr Deutscher Zeit landeten wir in München. Den anstehenden Aufenthalt und den Weiterflug nach Hamburg sassen wir auf einer Backe ab, und wurden gegen 23 Uhr von unseren Familien in Empfang genommen.

Nach alles in allem fast 35 Stunden Reise waren wir endlich zuhause angekommen, und der Urlaub konnte beginnen!

David





Freud und Leid, aber die Trauer überwiegt…

20 02 2009

Nachdem wir lange auf den Wurf unserer Häsin Mary gewartet haben, war es gestern endlich soweit! Sie hatte schon vor paar Tagen angefangen das Nest zu bauen, allerdings nicht im Stall oder woanders im Garten, sondern in unserem Nachtschränkchen hinter den Büchern im Schlafzimmer. Aber gut, bei so etwas muss man sich den Wünschen der Vierbeiner beugen und das Nest an Ort und Stelle lassen, da die Gefahr sonst besteht, dass die Babys von der Mutter nicht angenommen werden. Es wird noch einige Zeit dauern bis der Nachwuchs diese kleine Höhle verlassen wird, aber David hat bis jetzt vier Kleine gezählt. Nur wenige Zentimeter groß, noch ganz nackt und mit geschlossenen Augen.

Sir Henry noch ganz klein

Am Nachmittag wollten wir dann endlich Sir Henry kastrieren lassen, da Miss Mary doch ziemlich geschafft war und wir auch nicht unbedingt jeden Monat Nachwuchs im Haus haben wollten. In der Tierarztpraxis schien das auch alles kein Problem zu sein, der Eingriff sollte 10 min. dauern, wollten ihn aber noch ein wenig länger da behalten und wir könnten ihn in ca. 1,5 Stunden wieder abholen. Nach einer Viertelstunde rief die „Tierärztin“ an, Henry ließe sich von niemandem anfassen, sein Herzschlag wäre viel zu hoch, er hätte Durchfallund und ob wir nicht bitte vorbeikommen könnten. Also klarer Fall von Stress und jeder Tierarzt sollte wissen, dass Kaninchen sehr stressempfindlich sind. Aber anstatt ihn dann einfach in Ruhe in seiner Box zu lassen damit er sich wieder beruhigen kann, muss sie die ganze Zeit weiter versucht haben ihn zu bearbeiten und als wir kurze Zeit später in der Praxis ankamen, war er schon tot. Was muss man bitte mit einem kerngesunden Tier anstellen um es so zu stressen, dass es in so kurzer Zeit einfach stirbt??? Wir sind einfach nur fassungslos und Miss Mary leidet auch sehr. Immer wieder läuft sie in den Stall und sucht ihn, oder liegt auf einem seiner Liblingsplätze und hält nach ihm Ausschau. Zwischendurch kommt sie dann mal, stubst einen an und guckt, als ob sie fragen möchte was los sei. Die beiden waren ein Herz und Seele und haben ständig gekushelt. Sie jetzt so zu sehen ist schon sehr hart. Eines der letzten Bilder von ihmIch würde dieser Pfuscherin von Tierärztin am liebsten an die Gurgel springen. Aber das bringt uns unseren Dicken auch nicht zurück. Vielleicht ist ja bei seinen Kleinen ein Henry jr. dabei, der nur halb so cool ist wie er war.

Wir vermissen dich, Zauberhase!!!





Trapped in a golden Cage…

6 02 2009

[Published 06.02.2009, 08:28]

Seit gestern Mittag, 12.30 Ortszeit, wird Laguna Phuket bestreikt.

Die Blockierte Zufahrt zum Laguna Resort

Die Blockierte Zufahrt zum Laguna Resort

Den Anfang machten die protestierenden Angestellten mit einer kuerzeren Blockade der Laguna-Mainroad, anschliessend kam es zu einer Kundgebung vor der Banyantree Lobby. Seit dem fruehen Abend sind saemtliche Zufahrtswege zum Resort vollstaendig gesperrt. Weder Gaeste, noch Personal und Lieferanten koennen die Hotels erreichen.

Union- vertreter uebereichen ihre Forderungen

Union- vertreter uebereichen ihre Forderungen

Betroffen sind insgesamt 6 Hotels (Laguna Beach Resort, Dusit Thani, Sheraton Grande, Allamanda, Laguna Holiday Club, Banyan Tree Phuket),  sowie einige Residence-Villas.

Zur Zeit befindet sich nur das Personal in den Hotels, dass bereits gestern in der Spaetschicht war, und vor ort uebernachtet hat. Ich selbst bin jetzt seit 24 Stunden im Hotel, mit einer Schlafpause von 5 Stunden, vielen anderen Angestellten geht es nicht anders.

Die Streikaktion ist einen weiterer Schlag, den die ohnehin schon geschaedigte Hotellerie in Thailand wegstecken muss. Nachdem im September fuer 2 Tage der Phuket International Airport von Regierungsgegnern besetzt wurde und stetige Unruhen in Bangkok den ganzen Oktober und November ueberschatteten. Das wurde dann mit der vollstaendigen Schliessung der beiden Flughaefen Bangkoks noch getoppt. Die Tourismusbehoerde Thailands geht von einem Besucherrueckgang von 50% im vergleich zu 2008 aus. Zusaetzlich gibt es natuerlich auch hier das weltweite Problem der Finanzkrise.

Und jetzt kommt eben noch ein Streik hinzu, in dem es eigentlich nur um eine Bonuszahlung geht… Ein halbes Monatsgehalt als Bonus (Weihnachtsgeld) sind einigen Leuten nicht genug.

[Update: 07.02.2009, 07:52]

Nachdem die „Union“ gestern fuer 18:00 angekuendigt hatte das Hotel zu besetzen, wenn nicht alle Mitarbeiter die Anlage verlassen wuerden, haben wir das verbliebene Kuechenpersonal nach hause geschickt. Zur zeit sind insgesamt noch 7 Koeche (Exec. Chef, 2 Exec. Souschef, Chief Baker, 3 Sous Chef) im Hotel, alle seit 48 Stundenvor Ort, mit maximal 9 Stunden Schlaf. In den anderen Abteilungen sieht es nicht viel anders aus, alles in allem sind noch geschaetzte 20-30 Staff hier. Keiner kann das Hotel verlassen, da niemand wieder reingelassen werden wuerde. Fuer 2 Hotels haben wir die gesamte Gastronomie eingestellt, Gaeste des Holiday Club sowie Allamanda muessen wohl oder uebel zu uns ins Banyan Tree zum essen kommen – wir bieten aber auch nur noch eine Mini-Karte an, allerdings ist alle Verpflegung kostenlos.

Ein wirkliches Ende der Situation ist nicht abzusehen, wobei es der Union offensichtlich inzwischen an Unterstuetzung mangelt. Viele Angestellte sind gestern schon nur aus Angst nach hause gegangen, keineswegs um die Proteste zu unterstuetzen. Ich habe auch Geruechte gehoert, wonach es gestern am spaeten Abend schon Auseinandersetzungen zwischen Anhaengern der Union und anderen Angestellten gekommen sein soll.

[Update: 08.02.2009, 06:45]

Im Laufe des gestrigen Tages ist unser kleines Team um 6 Leute gewachsen, heute frueh sind auch schon wieder 4 Leute dazugekommen, wir sind also schon wieder 17 ( von ca. 160) Koeche im Hotel.  Anders als bei uns sieht es allerdings in den anderen Hotels in Laguna aus, Allamanda und Holiday Club haben weiterhin keine Gastronomie, Sheraton hat gestern Mittag die Gastronomie eingestellt, und wird heute komplett (!!!) schliessen. Fruehestens am Dienstag soll wieder geoeffnet werden, wenn bis dahin alles wieder frei sein sollte. Das gleiche gilt fuer den Golfplatz, auch der wurde gestern ‘bis auf weiteres’ geschlossen.

Die Union scheint allerdings die Zuegel inzwischen etwas lockerer zu halten, immer mehr Staff stoesst zu uns, auch die anderen Abteilungen haben stetigen Zuwachs. Wir hoffen im Laufe des Tages ein weiteres Restaurant wieder oeffnen zu koennen, und schrittweise (je nach Personalstaerke) weiter laufend mehr Kuechen wieder zu oeffnen. Also sieht es inzwischen garnicht mehr so schlecht aus, allerdings gibt es wiederspruechliche Informationen bezueglich der Strassenblockaden: eine lokale Zeitung schreibt, die Union haette ein Zeltlager mit Kochmoeglichkeiten aufgeschlagen – was ja fuer eine laengere Blockade sprechen wuerde. Andere Leute sagen, die Blockaden waeren fast nicht mehr existent, sondern nur noch verlassene Barrikaden.

[Update: 08.02.2009, 10:32]

Wie vorhin schon vermutet sind alle Blockaden verlassen, und groesstenteils geraeumt. Jetzt heisst es alles wieder aufzubauen, was mit der Aktion der Union zerstoert wurde. Der Streik war im uebrigen Rechtswiedrig, da die erforderlichen Meetings zwischen Departement of Labour, Union und Laguna-vertretern im Vorfeld nicht stattgefunden haben. Zudem duerfte die Begruendung, dass der ( Vertraglich nicht zugesicherte) Bonus fuer das ( von Krisen gepraegte) Jahr 2008 nur halb so hoch war wie im (Umsatzrekord-) Jahr 2007, vor keinem Arbeitsgericht dieser Welt standhalten.

Damit ist dieses Kapitel soweit erstmal abgeschlossen. Feierabend ist allerdings noch lange nicht… Jetzt kommt erst der anstregendste Teil der Arbeit

- Das Hotel wieder auf Vordermann bringen.

[Update: 08.02.2009, 17:56]

Jetzt bin ich doch endlich zuhause… Gegen 16:00 fiel fuer mich der Vorhang, war aber wirklich auch genug. Heute Abend wird bei uns nur ein Restaurant offen sein, morgen starten wir wieder mit Allamanda und Holiday Club, sowie 3 Restaurants und Villa-Dining im Banyan Tree. Alles weitere wird im laufe der Woche wieder an den Start gehen.  Letztendlich war ich 80 Stunden am Stueck bei der Arbeit, mit 4 Schlafpausen von jeweils ca 4 Stunden. Ratet mal, was ich jetzt mache.

David





Way to Phuket

16 12 2008

Der Übergang von Bangkok nach Phuket war extrem kurz und kam sehr plötzlich. Am 22.06.08 sollte ich noch einen neuen Vertrag in Bangkok unterschreiben – am 25. telefonierte ich zum ersten mal mit Alex ( Executive Chef Banyantree Phuket), und am 29. saß ich schon im Flieger…

Geplant war das alles ganz anders, ich hatte vor noch in Bangkok zu bleiben und erst später nach Phuket zu gehen. Vor allem wollte ich im Sommer Urlaub in Deutshland machen -mit Michèle, die schon im Mai nach DE geflogen war, und darauf wartete, dass ich Urlaub bekomme und auch nach hause fliege. Aber so kam alles anders…

Es blieben mir also von dem Telefonat bis zum Flug 4 Tage, von denen ich noch einen arbeitete. Zudem ging mein Flug schon morgens um 7, als kann man den Tag für Vorbereitungen wie packen und Wohnung räumen auch aussenvor lassen. Ich musste also in 2 Tagen alles nötige in meinen Koffer stopfen, weniger nötiges zu Dennis bringen, mich von Bangkok verabschieden und, und, und… Ein weiteres großes Problem war die sehr geringe erlaubte Gepäckmenge bei Airasia. Irgendwie klappte alles, und ich konnte mich auf den Weg machen. Mein Koffer durfte auch mitfliegen. die 31.5 statt erlaubten 15 kg spülten der eben genennten Fluggesellschaft noch etwas Extrageld in die Taschen -dabei hatte ich wirklich nur die wichtigsten Dinge mitenommen.

Jedenfalls unterschrieb ich unmittelbar nach meiner Ankunft im Banyantree meinen neuen Vertrag, der am 07.07. beginnen sollte. Ich hatte für die ersten 3 Tage eine Villa im Banyantree, und ausreichend zeit nach einem kleinen Häusschen zu gucken.

Villa617.1Villa617.2Villa617.3

Auch das war recht schnell erledigt, ich musste nur noch ein neues Visum in Singapur beantragen, dann konnte es losgehen, mit dem neuen Job. baan-manik-2Haus Phuket





Verlobung, 19.05.2008

12 12 2008

Was wahrscheinlich die allermeisten von euch schon erfahren haben

-  wir haben uns am 19.05. verlobt!

Das kam nicht ganz unerwartet, und es hat sich eigentlich immer nur noch die Frage gestellt, wann ich Michèle den Antrag mache. Nun ja, warum es gerade der 19.05. wurde kann ich selbst garnicht so genau sagen – allerdings sprachen schon ein paar Dinge für genau diesen Tag:

1. Ein Antrag sollte nicht aus dem Nichts kommen, aber doch überraschend – Aus dem Nichts kam er definitiv nicht, nach 4 Jahren Beziehung. Die Überraschung glich wohl eher einem (positiven) Schock, wenn ich die verschiedenen -gleichzeitig vorgetragenen- Gesichtsausdrücke Michèles richtig gedeutet habe… Was mich aber schon etwas gewundert hatte: Sie hat die ganze Zeit nicht mitbekommen, dass ich einen Ring mitsamt Box in der Hosentasche hatte. Weder während der Busfahrt zum Flughafen, noch am Flughafen selbst!

2. Ein Antrag sollte unvergesslich sein – Dafür hat wohl die Tatsache gesorgt, dass Michèle am besagten Tag für 3 Monate nach Deutscland fliegen sollte – und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie meinen Antrag kurz vor dem Boarding (60 Minuten vor 3 Monate getrennt, ganz doll traurig und ohnehin nervös) jemals vergisst.

verlobung

Ich muss jedenfalls zugeben, dass ich einen Heidenspass hatte. Michèle die ganze Zeit Ahnungslos zu wissen, und dann in dem Moment zuschlagen, wo das Nervenkostüm am dünnsten ist – Herrlich!!! Ich werde jedenfalls die oben genannten Gesichtsausdrücke und Gefühlsausbrüche nie vergessen – es war die einzig richtige Entscheidung, genau diesen Tag und auch genau diesen Ort zu wählen:

19.05.2008, Suvarnabhumi Bangkok International Airport

Michèle, ich liebe Dich!

David